Öffentliche Sicherheit Pratteln
 
 
Öffentliche Sicherheit Pratteln
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Polizei 117

Feuerwehr 112

 

Dem Feuer Einhalt gebieten, ist Sache der Dorgemeinschaft

Die präzisen Anfänge der Feuerwehr in Pratteln liegen im Dunkeln. Gewiss ist, dass der Einsatz für Schutz und zur Rettung vor den Gefahren des Feuers stets eine Sache der Allgemeinheit war. Bei einem Brand mussten alle helfen, mit Eimern aus Leder oder Holz. Gemeinsame Einrichtungen bestanden am Anfang aber noch kaum. Weil im Dorf selber mit den verschiedenen Brunnen zu wenige Wasserbezugsquellen vorhanden waren und die Bäche zu wenig oder zu unregelmässig Wasser führten, wurde im Tal ein Feuerweiher errichtet. Dieser konnte bei Bränden in den sonst meist trockenen Talbach abgelassen werden und versorgte so die Löschenden mit Wasser.

Feuerwache hält Ausschau

Aufgabe der Dorfgemeinschaft war es auch, rund um die Uhr die Feuerwache zu gewährleisten. Dazu konnten alle männlichen Dorfbewohner bis zum 70. Lebensjahr verpflichtet werden. Am Tag hatten zwei Wächter aufzupassen, nachts sogar vier. Allerdings geht aus manchen Klagen hervor, dass man der Achtsamkeit dieser Wächter nicht immer traute. Wenn ein Feuer ausbrach, musste ausrücken, wer konnte, mit Feuereimern, in denen das Wasser von einem zum anderen gereicht wurde. Bei grösseren Bränden wurde auch aus den Nachbardörfern Unterstützung angefordert und man leistete auch von Pratteln aus entsprechende Nachbarschaftshilfe.

Erstes Feuerwehrmagazin

Im Jahr 1753 wurde in Pratteln dann die erste Feuerspritze angeschafft. Für 270 Gulden wurde sie von einem Schreiner gefertigt. 1787 wurde in Pratteln das erste Wacht- und Spritzenhaus gebaut, ein kleines Häuschen auf dem Schmittiplatz, das 1879 abgebrochen wurde. Heute ist dort ein Parkplatz. Im Jahr 1822 waren darin neben der Feuerspritze unter anderem 50 Feuereimer, 2 Feuerleitern, 2 Feuerhaken untergebracht. Das Spritzenhaus wurde 1879 abgebrochen, als im ersten Schulhaus von Pratteln, in der alten Wacht, ein kleines Feuerwehrmagazin eingerichtet wurde. Dieses genügte aber schon bald kaum mehr den Platzansprüchen, wurde doch 1883 eine dritte Feuerspritze angeschafft. Es diente aber noch bis ins Jahr 1925, als auf dem Areal des früheren Friedhofs neben dem Schloss das uns vertraute Feuerwehrmagazin bezogen werden konnte, das seinen Dienst bis 2013 geleistet hat.

 
 

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